Neuere Bilder

In dieser neuen Kategorie zeige ich Euch ein paar Bilder aus der letzten Zeit. Ich gestalte die Seite bewusst nicht als Blog, weil ich mir keinen Druck machen will, unbedingt regelmäßig neue Bilder einstellen zu müssen…  😉


Kirschblüte

Den letzten Sonntag hab ich ein paar freie Minuten dazu genutzt, ein bisschen mit den Blüten am Kirschbaum in unserem Garten „herumzuspielen“. Der Baum ist gerade erst aufgeblüht. In den letzten Jahren war ich immer zu spät dran, da ein Regenschauer oder windiger Tag reicht, damit das Schauspiel sein Ende hat.


Frühlingzeit – Amphibienzeit!

Ein paar Mal habe ich mich dieses Jahr schon aufgemacht, ein paar Amphibien zu erwischen. Durch den späten Frost ging bei uns die Amphibienzeit erst spät los – die wenigen Regennächte haben aber dann wohl alle genutzt!


Einige extremere Makros

Momentan experimentiere ich gelegentlich mit ein paar stärkeren Makroaufnahmen – Aufnahmemaßstäbe von 1:1 bis ca. 3:1. Es ist faszinierend, was man da alles sehen kann, was mit bloßem Auge kaum mehr zu erkennen ist. Das Fotografieren ist da allerdings schon SEHR fummelig! Trotzdem könnte das etwas sein, was ich in Zukunft öfters machen werde.


Neusiedler in Dorfen

Seit ein paar Jahren hat sich ein Paar Weißstörche in Dorfen auf einem Kamin angesiedelt. Es müssen wohl unerfahrene Störche gewesen sein, denn in den ersten Jahren hatten sie keine Bruterfolg. Letztes Jahr kamen erstmals Junge hoch, und auch dieses Jahr sind sie schon wieder aktiv. Allerdings habe ich gehört, dass dieses Jahr das Weibchen ein anderes ist. Jetzt bin ich endlich mal dazugekommen, ein paar Fotos von den Störchen zu machen.


Warum?

Ich habe hier schon mal Fotos von einer prächtigen Weide aus den Wiesen bei Dorfen gezeigt. Anbei nochmal das Bild, eine Nachtaufnahme bei unter 10 Grad Minus mit toller Reifbildung. Diesen Baum gibt es seit kurzem nicht mehr!  Bei einem starken Sturm brach letztes Jahr ein Hauptast ab, so dass er eh etwas von seiner Wirkung eingebüßt hatte. Jetzt meinte aber der Bauer wohl, dass der Baum ihn stört. Über drei Ecken hab ich erfahren, dass er gegenüber Passanten geäußert haben soll, dass der Baum krank ist und deswegen weg muss. Das ist aus meiner Sicht Blödsinn, der Baum war „kerngesund“. Es ist eine Schande, dass hier der Bauer bei einem so landschaftsprägenden Element machen kann, was er will…


Gesammelte Winterbilder

Der Winter 2017 /2018 (wenn man ihn denn so nennen will) war für mich einer der dunkelsten, an die ich mich zurückerinnern kann. Kaum Sonne, dafür ständig trübes Wetter. Schnee gab es kurz im Dezember, dann aber erst Ende Februar und Anfang März wieder für eine kurze Zeit. Da kam bei mir teilweise auch wenig Lust auf, mit dem Fotoapparat auf Pirsch zu gehen. Ein paar Bilder sind über die Monate aber doch zustandegekommen. Allerdings sieht man der Auswahl vielleicht auch an, dass es nicht die farbenfreudigste Jahreszeit war… Und jetzt freue ich mich auf den Frühling!


„Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ (frei nach dem russischen Komponisten Modest Mussorgsky)

Ein verlängertes Wochenende Anfang März 2018 im Bayrischen Wald mit der Familie hab ich dazu genutzt, wieder mal den Lusen zu besuchen. Mittlerweile ist er fast mein Lieblings“hügel“ geworden: tolle Aussicht, großartige Landschaftsdetails im Vordergrund (gelbgrüne Granitblöcke, die durch Borkenkäfer abgestorbenen „Baumgerippe“, windgebäugte lebende Bäume, im Winter tolle Eisgebilde), schnell wechselnde Wetterverhältnisse und letztendlich ein kurzer Aufstieg. Durch unruhige Kinder noch früher als geplant aus dem Bett getrieben, war ich schon weit vor Sonnenaufgang am Gipfel – und habe es nicht bereut! Genau diese Stimmung muss Mussorgsky gemeint haben, als er sein Stück komponierte, das ich jedem empfehlen kann… Und das Schönste: selbst als ich schon bei Tage wieder am Parkplatz ankam, war meins das einzige Auto – ein ganzer Berg nur für mich allein!


Ein paar Bilder vom Chiemsee

Leider bin ich nicht mehr sehr oft in meiner Heimat – aber wenn, dann muss ein Besuch am Chiemsee sein, entweder zum Vogelbeobachten oder zum Fotografieren. Man beachte vor allem das Wetter in diesem Januar: es lädt anscheinend einige Leute zum Baden ein!!!


Skitour auf die Kampenwand (oder auch: Winter, just for one day)

Am 28. Dezember 2017 schneite es in Südbayern ziemlich stark. Noch dazu war für den 29. dann sonniges, kaltes Winterwetter angesagt, etwas, das wir diesen Winter überhaupt noch nicht hatten. Das durfte ich mir nicht entgehen lassen und machte mit meinem Bruder eine Skitour auf die Kampenwand. Schnee, Sonne und Ausblick waren fantastisch! Am nächsten Tag war der Spuk dann auch schon wieder vorbei – bei milden Temperaturen und Regen wusch es die weiße Pracht zumindest im Tal wieder komplett weg…


Nochmal im Nymphenburger Park

Kürzlich war ich morgens mal wieder im Nymphenburger Park in München unterwegs. Die Wasserflächen waren schon zum Großteil gefroren. Auf den freien Flächen konzentrierten sich dafür die Vögel und das Morgenlicht passte auch. Die weibliche Moorente vom letzten Jahr war auch wieder dort.


Eine Woche auf dem Darß

Ende September verbrachten wir eine Woche auf der Halbinsel Darß an der Ostsee. Neben viel Entspannung wollte ich ein paar Fotos von den dort in großer Zahl rastenden Kranichen sowie von den berühmten Hirschen in den Dünen am Darßer Ort machen, die um diese Jahreszeit in voller Brunft sind. Die Bedingungen für beide haben mich etwas enttäuscht, die Chancen, nah an die Tiere ranzukommen, waren zumindest zu meiner Zeit recht gering. Dafür klappte es besser mit ein paar Watvögeln, an die man recht nah herankam. Der Kamera und dem Objektiv bekam das Liegen im nassen, salzigen Sand allerdings nicht so gut…


Frühmorgens im Nymphenburger Park

Der Nymphenburger Park ist für mich immer einen Besuch wert. Speziell aber im Herbst, wenn die Laubbäume in allen Farben leuchten. Außerdem tauchen da hin und wieder auch mal Wasservögel auf, die über das Standardrepertoir hinausgehen.

Da der Park doch immer ziemlich voll ist, bietet sich ein Besuch früh am Morgen an. Kürzlich hatte ich Glück und erlebte einen tollen Sonnenaufgang am Schloss, noch dazu mit Bodennebel davor. Und das um die Uhrzeit völlig alleine. Ein tolles Erlebnis!

Danach gings weiter zum Fotografieren durch den Park. Insgesamt ein toller Morgen, einerseits durch die Herbstfärbung, andererseits dadurch, dass sich einige Vögel durchaus kooperativ zeigten.


Zerstörung einer Kulturlandschaft

Aus gegebenem Anlass will ich hier einmal ein paar „andere“ Bilder einstellen. Über 30 Jahre lang haben viele Menschen gegen den Bau der A94 durch das Isental gekämpft – und letztlich verloren. Seit letztem Jahr ist der Bau doch losgegangen: die Eingriffe in die Landschaft sind gewaltig!

Ein Hauptargument der Gegner war, dass hier eine intakte Naturlandschaft zerstört wird. Naja, eine Naturlandschaft ist das Isental aus meiner Sicht wohl schon lange nicht mehr, zumindest nicht, seit ich vor 5 Jahren dorthin zog. Vielmehr eine intensiv bewirtschaftete Kulturlandschaft mit großen Mais- und Rapsmonokulturen. Die Isen darf zwar noch schlängeln, aber der Auwald ist an vielen Stellen auf eine „Baumreihe“ am Ufer entlang reduziert, die Felder reichen also fast bis ins Wasser.

Aber es war doch eine Ecke Bayerns, die trotz der Nähe zu München vielleicht etwas „aus dem Fokus“ und eher unbekannt war (selbst heute zucken viele Münchner noch ahnungslos mit den Schultern, wenn ich sage, dass ich in Dorfen wohne), ohne große Industriegebiete und die Landschaft zerschneidende Infrastruktur und mit einem großen Anteil alteingesessener Bevölkerung. Gmiatlich hoit, wia da Bayer sagt.

Das ist jetzt definitiv vorbei, wie man sieht. Und man kann Gift darauf nehmen, dass mit der Autobahn die Industriegebiete und McDonalds an den Ausfahrten kommen, neue Wohngebiete hochgezogen und weitere Straßen angelegt werden und sich die Gegend auch von der Zusammensetzung der Bevölkerung deutlich verändern wird. Dorfen wird zum Vorort Münchens werden. Schade!

Die nächsten Infrastrukturgroßprojekte stehen auch schon vor der Tür, die die Gegend nicht unbedingt vorteilhaft verändern werden: Ausbau der autobahnähnlichen B15 neu, 2-spuriger Ausbau der Bahnstrecke München – Mühldorf, Bau einer Bahnspange zum Flughafen, Bau 3. Startbahn am Flughafen…

PS: Als ich über die Erdhügel zur Baustelle gelaufen bin, sprangen so viele Heuschrecken vor meinen Füßen weg, wie ich vorher noch nicht im Isental gesehen habe. Zumindest temporär scheint die Großbaustelle wohl Lebensräume zu schaffen, die in der sonst ausgeräumten Agrarlandschaft kaum mehr zu finden sind.

PPS: gerade vorgestern habe ich im Radio gehört, dass sich schon jetzt abezeichnet, dass der Bau der Autobahn wohl deutlich teurer wird als geplant (um die Peanuts von gerade mal 140 Mio. EUR): man hat festgestellt, dass der feuchte Isental-Boden wohl kein guter Baugrund ist! Welch eine Überraschung!!!

Aber a bisserl was geht doch noch

Es gibt sie trotzdem noch, die schönen Stellen oder Stimmungen im Isental! Hier vielleicht mal drei Bilder aus diesem Jahr. Ansonsten habe ich ja auch in der Rubrik „Landschaften“ eine Seite dem Isental gewidmet.


Mal wieder Schmetterlinge

Hier wieder mal ein Sortiment an Fotos von ein paar Schmetterlingen aus diesem Sommer, diesmal mit Schwerpunkt auf den unscheinbaren und kleinen, aber bei genauerem Betrachten doch netten Dickkopffaltern.


Ballonglühen in Landshut

Hat zwar wenig mit Naturfotografie zu tun, war aber ganz schön anzusehen: in Landshut fand kürzlich das sogenannte Ballonglühen statt, inklusive einer Choreographie, bei der die Ballons im Rhythmus zur Musik angestrahlt wurden – naja, zumindest haben sie das versucht!


Profiteur des Klimawandels

Vor etwa 6 Jahren fand ich auf dem Balkon unserer Wohnung in München eine Südliche Eichenschrecke (). Auf Nachfrage bei einem Bekannten, der sich damit auskennt, hieß es, dass dies einer der wenigen bayrischen Nachweise dieser bis vor kurzem auf den Mittelmeerraum beschränkten, wärmeliebenden Art ist (wohl v.a. durch Italienurlauber am Auto mitgebracht!). Als ich kürzlich die Hecke in unserem Garten in Dorfen (immerhin 50 km von München entfernt) schnitt, hüpften mir gleich zwei dieser Südlichen Eichenschrecken in die Hände. Wiederum nachgefragt bekam ich diesmal zur Antwort, dass dies nichts Ungewöhnliches mehr ist, die Art ist mittlerweile in München und der weiteren Umgebung flächendeckend verbreitet. Unglaublich, wie schnell das geht, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Art nicht flugfähig ist!


Ausflug zum Spitzingsee

Mitte August verbrachten wir mit Freunden zwei Nächte auf einer Hütte am Spitzingsee. Dabei ergaben sich ein paar schöne Stimmungen, als ich früh morgens unterwegs war. Außerdem war Wanderzeit der jungen Erdkröten, die sich anscheinend gerade frisch von Kaulquappen umgewandelt hatten und in großer Zahl die Laichgewässer verließen.


Reh am frühen Morgen

Eigentlich war ich in anderer Fotomission unterwegs, woraus dann aber nichts geworden ist. Dafür hat mich dieses Reh eine Zeitlang regungslos mit großen Augen angeschaut. Interessant finde ich den Kontrast zur „makellosen“ Getreidemonokultur.


Frühsommerliches Allerlei

Da ich zeitlich vor unserem Urlaub etwas knapp dran bin, hier ein paar gemischte Bilder aus der letzten Zeit: so eine ziemlich dramatische Gewitterstimmung am Simsee, die sich dann aber als relativ harmlos entpuppte, noch sehr kleine Larven von Heuschrecken auf Arnika-Blüten, eine Biene im Morgentau, Impressionen von Schachtelhalmen und Sonnentau, eine kooperative und dekorative Kolbenente am Chiemsee, Heidelibellen bei einem Spaziergang am Seehamer See sowie Langohrfledermäuse, die ich im Rahmen einer Bestandszählung des LBV in einer Kirche bei Erding ablichten konnte. Ach ja, und das Thema Springspinne von unserer Hauswand habe ich auch nochmal vertieft (diesmal mit Umkehrring statt mit Zwischenringen, da damit noch mehr Vergrößerung rauszuholen ist…).


Froschkonzert

Am Teich gegenüber von unserem Garten machen die Frösche momentan einen ziemlichen Lärm! Da kam automatisch der Wunsch auf, die mal richtig vor die Linse zu bekommen. Bei uns ist allerdings der Zugang etwas schwierig, die Bilder stammen daher von einem Teich zwei Dörfer weiter. Meiner Ansicht nach handelt es sich aufgrund der dunkelgrauen Schallblasen und der Rufe eher um Seefrösche (Rana ridibunda) als um Kleine Wasserfrösche oder Teichfrösche, aber ich finde die Arten verdammt schwierig auseinanderzuhalten.


Wer könnte diesen Augen widerstehen?

An unserer Hauswand fand ich kürzlich diese Springspinne – Gesamtlänge weniger als einen Zentimeter! Also Makroobjektiv und alle verfügbaren Zwischenringe raus und versucht, das Ding scharf zu kriegen. Leichter gesagt als getan: das Licht war bescheiden und das Tier nicht wirklich kooperativ. Ausbeute: 2 scharfe von mehr als 100 Aufnahmen. Für die Augen hat es sich trotzdem gelohnt, finde ich! Trotz Recherche bin ich übrigens in der Bestimmung nicht weitergekommen als Springspinne spec.

PS: Die Nachbestimmung hat die Art Pseudeuophrys lanigera ergeben (einen deutschen Namen gibt es wohl nicht!). Ein Spezialist für Häuserwände und -innenräume (hoffentlich letzteres nicht bei uns!), der aus Südwesteuropa kommend seit den 90er Jahren ganz Mitteleuropa erobert hat. Es lebe der Klimawandel!


Orchideenwochenende

Mitte Mai habe ich eine Freundin in Franken besucht, die mir einige Stellen für Orchideen gezeigt hat. Tolle Plätze mit etlichen Ragwurzarten, die mit ihren Blüten verschiedene Insektenarten imitieren und deren Männchen anlocken, und – darauf war ich besonders scharf – Bocks-Riemenzunge mit ihren total seltsam verwundenen Blüten. Geniale Wiesen mit tollen Orchideen bei klasse Wetter, was will man mehr! Danke, Tina!


Dunkler Dickkopffalter

Eine Schönheit ist der Dunkle oder Kronwicken-Dickkopffalter (Erynnis tages) wahrlich nicht… Ich finde trotzdem, dass er seinen englischen Namen (Dingy Skipper, dingy = schmutzig, schmuddelig) nicht verdient hat! Im Mai flogen etliche davon auf dem Freisinger Buckl.

 


Bluebell Wood

Im Rahmen eines Familienbesuchs Anfang Mai in England ergab sich die Gelegenheit, in der Nähe einen Wald aufzusuchen, in dem zu dieser Zeit wilde Bluebells (=Atlantische Hasenglöckchen, Hyacinthoides non-scripta) blühten. In Großbritannien sind diese Wälder eine allbekannte Attraktion, und ich hatte vorher natürlich Bilder davon gesehen – dennoch verschlug es mir beim Anblick die Sprache: ich hatte nicht gedacht, dass ich so einen Blütenteppich wirklich sehen würde! Und wenn man genau hinschaute, konnte man zwischen den Tausenden an normalen Bluebells auch ganz vereinzelt weiße Exemplare finden, die einen tollen Kontrast zur Masse bildeten.

Und hier das Ganze noch als Panorama:


In dieser neuen Kategorie zeige ich Euch ein paar Bilder aus der letzten Zeit. Ich gestalte die Seite bewusst nicht als Blog, weil ich mir keinen Druck machen will, unbedingt regelmäßig neue Bilder einstellen zu müssen…  😉

Erste Versuche!

Endlich! Ich habe fotografisch aufgerüstet und mir ein 500/4,0-Objektiv zugelegt; zwar gebraucht, aber in sehr guter Verfassung. Das wollte ich am Osterwochenende natürlich gleich ausprobieren. Leider war das Wetter grauenhaft und am Chiemsee weit und breit kein spannendes Fotoobjekt zu finden. Aus Verzweiflung habe ich mich dann für ein paar Lachmöwen entschieden. Fazit: ich hoffe, ich werde viel Spaß mit dem Teil haben und bald deutlich bessere Motive dafür finden!


Überraschung in der Nachbarschaft!

Dass Blaukehlchen an einigen Stellen im Isental brüten, ist weithin bekannt. Dass ich aber mal welche nur ca. 200 m von unserem Grundstück entfernt würde beobachten können, war doch nicht ganz alltäglich. Als ich im April eines Morgens zum Fotografieren einer schönen Nebelstimmung anhielt, ertönte aus einer winzigen Ausgleichsfläche (Bachverbreiterung zur Vermeidung von Hochwasser in unserer Siedlung) der laute Gesang eines Blaukehlchens. Das ließ ich mir nicht entgehen und verbrachte den ganzen Morgen dort, obwohl ich eigentlich ein anderes Ziel hatte. Letztendlich waren es wohl mindestens zwei verschiedene Vögel, die ich fotografierte. Leider blieben alle weiteren Versuche erfolglos, anscheinend waren die Blaukehlchen wohl wirklich noch auf dem Zug.


Bootsfahrt am Königssee nach St. Bartholomä

Anlässlich des Besuchs einer Bekannten aus England unternahmen wir einen Ausflug zum Königssee. Die Natur dort war gerade am Erwachen, und das Wetter besserte sich während unseres Besuchs, so dass dies ein richtiges landschaftliches Highlight wurde. Außerdem lohnte es sich auch aus biologischer Sicht: so waren 2 Gänsegeier (aus der freifliegenden Population des Salzburger Zoos, nehme ich an), 1 Steinadler, 1 Wanderfalken, aber auch noch ca. 20 Rothirsche (Überbleibsel der dortigen Winterfütterung) und eine Rötelmaus zu sehen!


Krokusblüte am Heuberg

Dank des warmen Wetters im März fand dieses Jahr die schon berühmte Krokusblüte am Heuberg bei Rosenheim recht früh statt. An Wochenenden braucht man dort eigentlich nicht mehr hinfahren, da ist es sogar schwierig, einen Parkplatz zu finden (letztes Jahr kehrten wir aufgrund der Menschenmassen um und gingen woanders spazieren!). Dieses Jahr hatte ich allerdings Ende März ich ein paar Tage Resturlaub, die ich unter anderem fotografisch nutzen wollte. Und so konnte ich unter der Woche bei erträglichen Besucherzahlen dorthin. Leider brauchte ich hierfür zwei Anläufe, da ich beim ersten Mal trotz guter Wettervorhersage komplett im Nebel stand… Beim zweiten Mal waren Wetter und Blumen allerdings traumhaft!


Vollmondnacht im Märzenbecherwald

Endlich wird es Frühling! Die ersten Frühblüher stehen jetzt Mitte März schon in voller Pracht. Letzte Woche gab es außerdem das recht seltene Zusammenspiel zwischen einer untergehenden Sonne bei gerade aufgehendem Vollmond und klarem Himmel. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und fuhr zu einem exponierten Baum, den ich vor dem Mondaufgang fotografieren wollte. Leider konnte ich nicht beliebig weit vom Baum zurückgehen, um mit dem Tele den Mond heranzuzoomen, daher entschied ich mich schließlich für einen Ausschnitt. Später fuhr ich noch in ein nahegelegenes Waldstück, von dem ich wusste, dass dort bereits Märzenbecher in Massen blühten. Es herrschte totale Stille und ein fast surreales Licht, das ich während meines fast zweistündigen Aufenthalts versucht habe einzufangen.


Besuch im Wildpark Poing bei München

Normalerweise würde ich Bilder aus einem Wildpark hier nicht zeigen, aber bei dem Besuch im Februar 2017 mit unserer Tochter leuchtete die Wintersonne so schön durch die Bäume, und die Tiere waren recht aktiv. Mit einer frechen Goldammer waren dann sogar noch ein wildes Tier dabei 😉


Eisschollen auf der Isen

Zum Ende der Kaltwetterperiode dieses Winters taute die dick gefrorene Isen wieder auf. Da es plötzlich ziemlich mild wurde, geschah das in einem atemberaubendem Tempo: bei einem Samstagnachmittagsspaziergang kundschaftete ich die besten Stellen für den nächsten Morgen aus. Als ich noch bei Dunkelheit dort ankam, sah ich schon, dass sich alles deutlich verschoben hatte. Trotzdem legte ich mich zum Fotografieren – zugegegebenermaßen mit sehr mulmigem Gefühl, auf die dickste Scholle. Um mich herum knackte es und bewegte sich, so dass ich bald nach Sonnenaufgang das Weite suchte. Als ich am Nachmittag des selben Tages nochmal an der Stelle vorbeikam, war das komplette Eis verschwunden!


Skitour auf den Jenner

Das sehr kalte Wetter hält noch immer an. Spontan nahm ich einen Tag frei, um eine Skitour in den Berchtesgadener Alpen zu machen. Ich ging relativ spät los, und war gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Gipfel. Was für ein Panorama über den Nationalpark Berchtesgaden! Etwas komisch war es allerdings schon zu wissen, dass ich der Letzte oben auf dem Berg war. Runter fuhr ich dann bei tiefer Dämmerung mit Stirnlampe. Danach konnte ich mir einen Abstecher zum Königssee im Dunkeln nicht verkneifen.


Raureif Teil 2, oder auch: Raureif extrem

Jetzt hat der Winter so richtig an Fahrt aufgenommen. Teilweise weiß man gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll! Seit Wochen herrscht nun schon eisige Kälte. Da das Isental noch dazu ein „Nebelloch“ ist, bildet sich dann auch gleich starker Raureif. Und wenn dann an manchen Tagen die Sonne doch rauskommt, wirkt das Ganze manchmal fast surreal. Der 1. Januar war so ein Tag, an dem die ganze Landschaft weiß leuchtete. Und dann kam der Schnee noch dazu. An einem dieser tollen Tage war ich morgens an der Alz unterwegs, die dabei entstandenen Bilder würde ich fast als „Kitsch bei -18 Grad“ betiteln!


Raureif (oder: wenigstens ein Hauch von Winter)

In den letzten Tagen war sehr schönes Wetter hier – sofern sich der dichte Nebel aufgelöst hat. Obwohl ich aufgrund der kürzlichen Geburt meines Sohnes viel zu tun hatte, konnte ich doch an den paar freien Tagen den ein oder anderen Spaziergang in den Isenauen machen. Ein Morgen war besonders eindrucksvoll: nach Nebelauflösung war die ganze Landschaft mit dickem Raureif überzuckert – ein fotografischer Traum! Nachdem ich eine Anzahl von Landschaftsaufnahmen gemacht hatte, bemerkte ich einen einzelnen Kormoran auf einem abgestorbenen Baum im Auwald, ein schöner Kontrast zu den weißen Bäumen! Zwei Stunden später hatte die warme Sonne dem Zauber ein Ende bereitet…


Muster im Eis

Ich habe mir schon länger darüber Gedanken gemacht, wo ich am besten interessante Figuren im Eis finden kann, wenn es denn irgendwann winterlich kalt würde. An einem ziemlich unwahrscheinlichen Ort fand ich jetzt gute Bedingungen vor: in einem Graben zwischen Äckern im Isental: das Gewässer flach, der Untergrund schlammig dunkel, der Graben so schmal, dass man das Stativ darüber aufstellen konnte, der Wasserstand hatte sich seit der Eisbildung gesenkt, so dass ein Hohlraum entstanden war und die Sonne schmolz das Eis langsam an. In Schwarzweiß fand ich die Muster am interessantesten, da keine Farbe von den grafischen Elementen ablenkt:


Ein Abend in Berchtesgaden

Anfang November hat es mich einfach gepackt: Nachmittags bin ich spontan nach Berchtesgaden gefahren, nachdem das Wetter schön und die Chance auf eine klare Neumondnacht gegeben war. Ich hatte mir vorgenommen, mal einen möglichst klaren Sternenhimmel zu fotografieren, und was bietet sich da mehr an als die Rossfeldhöhenstraße (zu Hause in Dorfen ist der Flughafen München für einen dunklen Himmel viel zu nah!). Da ich vor der Abenddämmerung noch ein bisschen Zeit hatte, hielt ich am Hintersee an, um das allseits bekannte Motiv der kleinen Inseln vor der Bergkulisse zu fotografieren. In der Tat war es dort landschaftlich schön, allerdings nervten mich die bereits versammelten anderen Fotografen (inklusive einem mit einer Drohne, welche ständig über uns surrte) so, dass ich bald wieder abhaute. Auf der Rossfeldhöhenstraße angekommen fand ich den erhofften Sternenhimmel vor, allerdings auch schockierend viel Lichtverschmutzung in den Tälern. Trotzdem alles in allem ein tolles Erlebnis:


Pilzzeit

Im Spätherbst hatte ich nicht viel Zeit für ausgedehnte Fotoexkursionen – wir erwarteten unseren Sohn. Stattdessen versuchte ich, in den wenigen freien Momenten ein paar Impressionen von Pilzen im nächstgelegenen Wald zu schießen. Lange Zeit waren in diesem Jahr gar keine Pilze zu sehen – nach einer verregneten Woche waren die Wälder plötzlich voll davon:


Am Strehtrumpf

An einem klaren September-Wochenende nahm ich mir vor, einen Sonnenaufgang von einem erhöhten Punkt im Chiemgau zu beobachten. Ich wählte dafür den Parkplatz Strehtrumpf an der Hochplatte, da dieser die Kendlmühlfilzn und das Bergener Moos bis zu Chiemsee überblickt. Für das frühe Aufstehen wurde ich mit der erhofften Nebelstimmung in der Morgendämmerung belohnt. Leider sind die Fotomöglichkeiten dennoch eingeschränkter als gedacht, da große Hochspannungsleitungen die Moorebene durchqueren, die es im Foto zu vermeiden galt:


Mornellregenpfeifer

Über das erste Oktoberwochenende hielt sich nördlich von Landshut ein Mornellregenpfeifer auf. Während dieser skandinavische Brutvogel in Nordbayern und im Rest von Deutschland traditionelle Rastplätze aufsucht, meist auf exponierten Ackerflächen, ist er in Südbayern eine echte Seltenheit. Eine weitere Besonderheit von Mornellregenpfeifern ist, dass sie meist eine geringe Scheu vor Menschen zeigen. In der Hoffnung, dass dies auch für den Landshuter Vogel zutrifft, fuhr ich am Nachmittag des 3. Oktober dorthin. Das Wetter war sehr wechselhaft, und so regnete es denn auch bei meiner Ankunft. Das hatte allerdings auch sein Gutes, denn als ich die Stelle erreichte, packten gerade die letzten Beobachter ihre Ausrüstung ein, danach war ich allein und konnte mich auf dem Acker „auf die Lauer legen“. Wie insgeheim erhofft, kam vor Sonnenuntergang die Sonne noch einmal hinter den dicken Wolken hervor und tauchte die Szene in ein magisches goldenes Licht. Und der Mornellregenpfeifer kam näher und näher, bis die Naheinstellgrenze des Objektivs unterschritten war… Meines Wissens nach wurde er danach nicht mehr gemeldet, so dass ich wohl der letzte Beobachter des Vogels war:

PS: Im Feld nicht so auffällig, aber auf den Fotos deutlich sichtbar ist der Vogel an der Brust verletzt, eventuell durch den Angriff einer Katze oder eines Greifvogels. Möglicherweise ist die geringe Fluchtdistanz in unseren Breiten doch keine so gute Idee…!

PPS: Ich glaube, ich habe echt Glück gehabt, dass meine Kameras und Objektive diese Aktion überlebt haben. Es hat mich eine ganze Weile gekostet, den Ackerstaub aus jeder Ritze meiner Optik herauszuputzen!


Spinnennetze im Wind

Eigentlich war ich früh morgens in der Garchinger Heide auf der Suche nach Schmetterlingen. Was mich an diesem Tag aber mehr faszinierte, waren die vielen Spinnennetze, die zu dieser Zeit noch voller Tau waren. Es war allerdings nicht mehr ganz windstill, so dass etliche Versuche scheiterten, ansprechend scharfe Fotos hinzubekommen. Da kam ich auf die Idee, genau diese Unruhe für ein paar kreative Versuche auszunutzen, und unterstützte das noch mit eigenen Kamerabewegungen. Herausgekommen sind (neben vielen Fotos, die ich gleich wieder löschte) einige Bilder mit, wie ich finde, ganz interessanten Mustern, bei denen nicht mehr unbedingt zu erkennen ist, was abgebildet wurde:


Das Ende des Sommers

Hier ein paar letzte Insekten- (und Spinnen-)Bilder, die ich an zwei meiner Lieblingsstellen (in der Garchinger Heide und am Freisinger Buckl) gegen Ende des Sommers bzw. im frühen Herbst aufgenommen habe. Ich freue mich schon auf die nächste Saison…