Neuere Bilder

In dieser neuen Kategorie zeige ich Euch ein paar Bilder aus der letzten Zeit. Ich gestalte die Seite bewusst nicht als Blog, weil ich mir keinen Druck machen will, unbedingt regelmäßig neue Bilder einstellen zu müssen…  😉


Bayerns Herpetofauna

Eine junge Ringelnatter im Kellerschacht unserer Nachbarn spornte mich an, weiter nach Schlangen in meiner näheren Umgebung zu suchen. Außerdem war ich eh schon länger hinter Gelbbauchunken bei uns hinterher. Dass ich dann auch noch unerwarteterweise einen Laubfrosch in meinem Nachbardorf fand, war ein glücklicher Zufall. Zugegebenermaßen sind die Fotos von Kreuzotter, Äskulapnatter und Smaragdeidechse schon älter, aber ich hatte sie bisher noch nicht gezeigt und hier passen sie irgendwie rein.


Ein paar Vögel

Dieses Frühjahr war ich wieder mehr beim Vogelbeobachten und -fotografieren als die Jahre zuvor. Hier sind gesammelte Ergebnisse meiner Bemühungen.


Leben am und im Teich und Bach Teil 2

Wie angekündigt hier ein paar weitere Fotos von Teichen und Bächen.


Mal was anderes: Lost Places-Fotografie in Dorfen

Am Rande von Dorfen gibt es eine Mühle am Isenkanal, die vor geraumer Zeit (1,5 Jahre?) abgebrannt ist. Seitdem stehen die Gerippe der Anlage, insbesondere des Schöpfwerks, einfach in der Gegend rum und rosten vor sich hin. Etwas seltsam für eine Stadt in Oberbayern, finde ich, aber fotografisch durchaus nicht uninteressant! Anbei Impressionen von einem Morgen im Mai.


Insects and more

Hier ein paar Fotos von „Kleinzeug“, das ich die letzten Wochen vor die Linse bekommen habe. Dabei habe ich bewusst versucht, auch mal die Vergrößerung meiner Objektive bis ans Limit zu drehen (maximal ca. 8-fache Vergrößerung!)!


Muschelschalen

Während des Lockdowns nahm ich mir ein paar Muschelschalen vor, die unsere Kinder letztes Jahr aus dem Urlaub mitgebracht hatten und die mir schon immer interessant vorkamen… Alle sind mit der Focus-Stacking-Technik aufgenommen.


Ein produktiver Tag am Chiemsee

Nachdem am Vortag zwei der in Deutschland seltenen südlichen Rallenreiher am Chiemsee gemeldet wurden, machte ich mich früh morgens auf die Suche. Das Wetter war schlecht, was aber vielleicht der Grund war, warum zumindest ein Rallenreiher nicht über Nacht abgezogen war. Dieser Tag brachte dann auch noch eine ganze Menge erfreulichen fotografischen „Beifang“…  😉


Pusteblumen

Mitte Mai ist Zeit von Löwenzahn und Pusteblumen. Biologisch nicht sehr wertvoll, aber fotografisch schon ziemlich attraktiv! Jedes Jahr finde ich wieder erstaunlich, wie schnell die Verwandlung geht!


Aurorafalter

Der Aurorafalter zählt für mich zu den schönsten heimischen Schmetterlingen. Jedes Frühjahr freue ich mich auf den Moment, wenn ich das erste Mal die orangefarbenen Flügelspitzen der Männchen entdecke. Neben diesem sehr auffälligen Merkmal finde ich vor allem die komplex gemusterte, golden-grüne Flügelunterseite und die Augen faszinierend. Dieses Jahr hab ich mir allerdings das erste Mal die Mühe gemacht, einen zu fotografieren.


Wildbienen

Wildbienen zählen für mich zu den faszinierendsten, aber auch frustrierendsten Insektengruppen. Über 550 verschiedene Arten gibt es in Deutschland! Dass die exakte Artbestimmung bei so vielen Arten schwierig ist, sollte irgendwie klar sein. Was aber bei Bienen für mich frustrierend ist, ist die Tatsache, dass sich die verschiedenen Gruppen teilweise so ähnlich sind, dass es ohne spezielle Kenntnisse oft nicht mal möglich ist, bis zur Familie oder Gattung zu kommen! Die Literatur ist, wenn überhaupt vorhanden, oft nicht wirklich hilfreich bei der Bestimmung, da sie eher auf die Ökologie als auf die Bestimmungsmerkmale der Arten eingeht. Und selbst wenn man die Gattung erkennt: von den Wespenbienen gibt es z.B. 67 verschiedene Arten, die sich oft nur minimal unterscheiden! Nur eine Kombination aus Flug-Jahreszeit, besuchte Blütenpflanzen, äußeren Merkmalen, möglichst Niststandort und genereller Lebensraum bringt die Chance, bis zur Art zu kommen! Insofern ist die Bestimmung der abgebildeten Arten etwas mit Vorsicht zu genießen… Auch fotografisch sind Wildbienen herausfordernd, da sie meist halb in Blüten verschwunden sind und auch sonst oft in weniger fotogenen Posen dasitzen…


Schachbrettblume

Kürzlich habe ich eine Wiese besucht, auf der die attraktiven Schachbrettblumen wachsen. Das durfte ich mir an einem schönen Abend nicht entgehen lassen.


Leben am und im Teich und Bach

Für dieses Jahr habe ich mir dieses Thema als Schwerpunkt vorgenommen. Daher hier das erste Set von Bildern. Ich hoffe, hier im Laufe der Zeit noch einige weitere zeigen zu können.


Zwergfledermaus

Vor ein paar Tagen riefen mich meine Eltern an und informierten mich, dass sie eine Fledermaus offen auf einem Holzstapel in ihrem Garten gefunden hatten. Wahrscheinlich war sie an den vorangegangenen warmen Tagen aus dem Winterschlaf aufgewacht, nach einem Temperatursturz hatte sie es nicht mehr in ein geeignetes Quartier geschafft. Natürlich fuhr ich so schnell wie möglich dort hin und dokumentierte den Fund. Sie war winzig (höchstens 5 cm lang) und stellte sich denn auch als Zwergfledermaus heraus. Ich nahm sie über Nacht zu mir mit, da relativ strenger Frost angesagt war. Am nächsten (sonnigen und warmen) Tag wurde sie munter und von uns wieder in die Freiheit entlassen.


Fasanenbalz

Kürzlich fand ich auf meinem Arbeitsweg einen Fasan, der schön im Gegenlicht der aufgehenden Sonne auf reifbedeckter Wiese rief. Diese Gelegenheit wollte ich mir trotz wartender Arbeit nicht entgehen lassen…


Monddetails

In den letzten Wochen habe ich etwas mit extremeren Brennweiten herumexperimentiert. Ich wollte wissen, wie gut die Qualität noch ist, wenn man vor das 500er Objektiv noch mehr als einen Konverter setzt. So probierte ich die Kombination von einem 1,4x- und einem 2x-Konverter oder sogar mit zwei 2x-Konvertern. Zusammen mit einer APS-C-Kamera kommt man dann auf 2.240 mm bzw. 3.200 mm Brennweite (entspricht 22facher bzw. 32facher Vergrößerung)! Zusammen mit einer leichten Ausschnitt-Vergrößerung des Bildes kann man dann schon auf 40fache Vergrößerung kommen. Das ist zwar nichts gegenüber Digiskopie oder sogar Astrofotograie, für normale Fotoausrüstung aber schon nicht schlecht. Die Abbildungsqualität ist zwar nicht brilliant, aber meines Erachtens doch erstaunlich gut! Sie wird auch nur zum Teil durch die Fotoausrüstung bestimmt, mindestens genauso entscheidend sind die Luftverhältnisse. So kann man meiner Erfahrung nach mit einer noch so guten Ausrüstung von einem tief über dem Horizont stehenden Mond kein scharfes Bild hinbekommen, da das Flimmern durch die verschiedenen Luftschichten viel zu groß ist.


Ein paar Vögel rund um München

Zwischen all den Stürmen und Erkältungen in letzter Zeit wollte ich einen sonnigen Sonnenaufgang ausnützen, um mal wieder rauszukommen, damit die Kamera nicht einrostet…  😉


Ein sonniger Wintertag am Chiemsee

Anfang Januar gönnte ich mir einen Tag am Chiemsee. Neben einer zwar schneelosen, aber trotzdem leuchtenden Landschaft konnte ich sogar ein paar Bilder von dem bereits einige Wochen anwesenden jungen Eistaucher machen. Die nächsten Brutplätze des Eistaucher liegen in Island, es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass in Mitteleuropa auftretende Eistaucher auch aus Kanada kommen. Ausklingen ließ ich den Tag in der Dämmerung in einem einsamen Hochmoor nördlich des Chiemsees.


Wenigstens Raureif

Nachdem momentan sonst nicht viel mit Winter geht, musste ich wenigstens mal einen Morgen mit Raureif ausnützen, um „vor der Haustür“ ein paar Bilder von winterlichen Vogelbeeren zu machen.


Bisschen Wassergeflügel

Anbei ein paar Wasservögel aus dem Herbst. Beim Haubentaucher ist doch erstaunlich, was der auf einmal so runterkriegt!


Landschaften und Blumen 2019

Beide Kategorien gehörten (abgesehen vom Urlaub) nicht zu den Schwerpunkten meiner Fotografie dieses Jahr. Dennoch sind hin und wieder ein paar Aufnahmen abgefallen, die ich hier gesammelt zeigen will.


Kormorane (und Zwergscharbe)

Er ist zwar nicht bei allen beliebt, aber Kormorane sind für mich faszinierende Vögel. Durch ihr schwarzes Gefieder und die jetzt im Herbst oft trübe Stimmung laden sie auch zu Schwarzweißaufnahmen ein. Ein kleiner Verwandter des Kormorans, die Zwergscharbe, hält sich seit einigen Monaten am Ismaninger Speichersee auf. Er ist ein sehr seltener Gast aus Südosteuropa, der jedoch (wohl im Zuge der Klimaerwärmung) sein Verbreitungsgebiet ausdehnt und immer häufiger auch in Deutschland gesehen wird. Die nächstgelegenen stabilen Populationen gibt es am Neusiedlersee in Österreich.


Hamburg und Nordsee

Ende August verbrachten wir ein paar Tage bei Freunden in Hamburg und in Niebüll an der Nordsee. Der Schwerpunkt der Reise war sicherlich nicht auf der Fotografie, aber so ganz lassen kann ich es halt auch nicht. So sind in Hamburg ein paar Bilder entstanden, die wohl nicht sehr viel mit Naturfotografie zu tun haben. Zum Glück waren dann auch wieder einige konventionellere Motive dabei…


Mein „Revier“

Diesen Sommer war ich oft auf einer Wiese nahe Dorfen zur Makrofotografie unterwegs. Sie liegt an der Isen, es befindet sich ein kleiner Teich und ein paar Pappeln darin und es blüht dort den ganzen Sommer. Das ganze Jahr habe ich mich gefragt, welcher Bauer die Wiese so schön extensiv bewirtschaftet. Jetzt habe ich herausgefunden, dass es sich um eine Ausgleichsfläche der Stadt handelt, die vor ein paar Jahren angelegt wurde und seitdem vom Bauhof gepflegt wird. Daran sieht man, dass es möglich ist, auch in unserer heutigen Landschaft durch gezielte Pflege die Insektenvielfalt wieder deutlich zu steigern. Hier habe ich unter anderem die ersten Kurzschwänzigen Bläulinge für das Isental entdeckt. Ebenso interessant, wenn auch nicht so unumstritten, sind die zahlreichen aus Amerika eingebürgerten Buckelzikaden, welche die Wiese im Sommer bevölkern (Fotos siehe unten). Sicherlich werde ich auch in den kommenden Jahren wieder viele Stunden am Morgen hier verbringen, um die Insektenvielfalt weiter „einzufangen“.


Insektensommer 2019

Natürlich war ich auch in diesem Jahr öfters unterwegs, um die heimische Insektenfauna mit der Kamera einzufangen. Insbesondere konzentrierte ich mich dabei auf meine direkte Umgebung, oft bei uns im Garten, aber auch auf einer speziellen Wiese ganz bei uns in der Nähe.


Pilze

Kürzlich hab ich im nächsten Wäldchen mal wieder nach Pilzen geschaut. Nachdem den ganzen Sommer über nichts dort war, stehen jetzt wenigstens einige Pilze dort. Es gab aber schon Jahre, da war der Wald viel voller…


Halsbandschnäpper

Im Frühling hab ich es nach vielen Jahren endlich mal geschafft, einen Ausflug zu den bekannten Halsbandschnäppern nach Freising zu machen. Die bei uns recht seltenen Vögel werden dort durch das Angebot einer Vielzahl von speziell für sie konzipierten Nistkästen im Auwald unterstützt. Dadurch hat sich ihre Population nicht nur stabilisiert, sondern stark vergrößert. Allerdings bilden die Nistkästen nicht gerade einen attraktiven Hintergrund… Insgesamt werde ich die nächsten Jahre sicherlich noch öfters dorthin fahren, denn verbessern kann mein seine Bilder immer!


Eine Rettungsaktion

Ein Kollege von mir kümmert sich um eine Feuersalamanderpopulation im Rosenheimer Raum. Die Salamander können dort leicht in einen Abflussschacht unter einer Eisenbahnlinie fallen, aus dem sie nicht wieder hinauskommen. Ich habe ihn dieses Frühjahr begleitet, und gemeinsam konnten wir einige der Tiere vor dem sicheren Tod retten. Zum Dank gewährten sie mir die Möglichkeit, einige Fotos machen zu können!


Wanderratte

Bei einem Ausflug in einen Wildpark mit den Kindern sah ich im Augenwinkel etwas durchs Gebüsch huschen. Auch wenn das wahrscheinlich nicht der wahre Zweck eines Wildparks ist, so konnte ich doch die Gelegenheit, eine sich dort anscheinend wohlfühlende Wanderratte zu fotografieren, nicht einfach so vorbeigehen lassen. Schön ist sie ja nicht gerade, und ehrlich gesagt hatte ich auch ein bisschen Bammel, so nah an sie hinzurobben (man weiß ja, wie viele Krankheiten sie übertragen können), aber irgendwie beeindruckt hat sie mich doch!  😉


Ein paar Vögel am Chiemsee im Frühjahr 2019

Bei ein paar Ausflügen zum Chiemsee im Frühling konnte ich ein paar typische Vögel ablichten. An einem Morgen auf der Fraueninsel hatte ich das Glück, dass mir ein durchziehender Wiedehopf über den Weg flog.


Frühblüher 2019

Nach einem Winter mit verhältnismäßig wenig Fotografie fieberte ich den ersten Farbtupfern in der Landschaft entgegen. Wie jedes Jahr war ich allerdings auch diesmal wieder überrascht, wie schnell viele der Frühblüher auch wieder verschwinden. Hat man mal ein oder zwei Wochenenden keine Zeit zum Fotografieren, sind einem auch schon einige Arten für das Jahr durch die Lappen gegangen! Dies ging mir dieses Jahr z.B. mit den Leberblümchen so.


Austernfischer am Chiemsee

Den Winter 2018-2019 über verbrachte einer der in Bayern nicht sehr häufigen Austernfischer an der Ostseite des Chiemsees. Es wird vermutet, dass es sich um einen Gefangenschaftsflüchtling gehandelt haben könnte. Wie auch immer, ich hatte zweimal die Gelegenheit, dort vorbeizuschauen, und es machte mir Spaß, eine Zeit mit ihm zusammen im Schlamm zu verbringen…  😉


Extremwinter 2019

Dass dieser Winter in Teilen Südbayerns relativ heftig ist, kann man allen Medien entnehmen. Neben allen Unannehmlichkeiten, die das nach sich zieht (ich als Pendler bin davon auch betroffen!), ist das fürs Fotografieren natürlich ziemlich erfreulich… Da meine Tochter gerade in Reit im Winkl Skikurs macht, komme ich sogar in den Genuss, Zeit im „Katastrophengebiet“ verbringen zu können!


Focus-Stacking: Schärfentiefe nach Belieben?!

Da ich dieses Jahr viel im Makrobereich fotografiert habe, gerne auch im Lupenbereich (Vergrößerung größer 1:1), hab ich mich intensiver mit den Möglichkeiten und Grenzen der Technik rumschlagen müssen. Prinzipiell hab ich zwar die Ausrüstung dazu, aber die Praxis ist doch recht frustrierend. Zum einen nimmt im extremen Nähebereich die Lichtstärke der Objektive ab, d.h. eigentlich ist man auf einen Makroblitz angewiesen, um scharfe Fotos hinzubekommen. Zum zweiten ist man mit einem Lupenobjektiv oft nur ca. 5 cm vor dem Objekt – das muss ein Insekt erstmal aushalten, ohne das Weite zu suchen. Weiterhin nimmt mit zunehmender Vergrößerung die Schärfentiefe stark ab, so dass nur noch ein Bereich von einem x-tel Millimeter scharf wird, das andere verschwimmt in Unschärfe (selbst die Augen von Insekten von vorne bis hinten scharf zu bekommen, ist oft unmöglich). Die übliche Form der Vergrößerung des Schärfebereichs durch Abblenden hilft bei den Vergrößerungen nicht, da die sog. Beugungsunschärfe (die durch Brechung des Lichts in der Linse entsteht) das Bild sehr schnell matschig und unscharf erscheinen lässt. Außerdem vergrößert Abblenden das Problem mit dem notwendigen Licht. Was also tun, um Klein- und Kleinstobjekte doch ansprechend abbilden zu können?

Findige IT-ler haben hierfür Programme für das sogenannte Focus-Stacking entwickelt: man nimmt eine ganze Reihe von Fotos auf (oft sind mehr als 100 Bilder notwendig), deren Schärfeebene leicht versetzt ist und lässt das Programm am Computer die Bilder zusammenrechnen. So einfach sich das anhört, so kompliziert ist es, denn alle Parameter müssen absolut passen, damit man zu einem passablen Ergebnis kommt: es darf weder ein Windhauch herrschen noch sich das Insekt während der Aufnahmezeit irgendwie bewegen; alle Bilder einer Reihe müssen dieselbe Belichtung aufweisen (d.h. manuelle Belichtungs- und Biltzeinstellungen); man muss die Schärfenebenen der Einzelbilder so aufnehmen, dass sie sich überlappen und ergänzen, nicht dass man im fertigen Bild „Schärferinge“ bekommt, die durch unscharfe Bereiche voneinander getrennt sind; das geht eigentlich nur mit einem ganz fein justierbaren Makroschlitten auf dem Stativ.

Kurz und gut: es ist wahnsinnig kompliziert und mühsam, testet die Geduld des Fotografen aufs Äußerste und produziert jede Menge Ausschuss. Und selbst wenn „im Feld“ alles funktioniert hat, sind die Stackingprogramme nicht perfekt, sondern machen Fehler beim Zusammenrechnen, die eine aufwändige Nacharbeitung am PC nötig machen. Es ist also alles andere alles andere als „originäre“ Naturfotografie. Wenn dann aber mal so ein Foto geklappt hat und fertig ist, hat man was, was man mit einem einzigen Foto niemals so abbilden kann. Seht selbst, was ich in diesem Bereich dieses Jahr so alles hinbekommen habe.


Nachtrag: Kurztrip nach England im Sommer

Im August flogen wir für eine Familienfeier nach England. Dabei verbrachten wir auch ein paar Tage an die englische Südküste. Dort war es, wie in ganz Europa, in diesem Sommer ungewöhnlich heiß und trocken, so dass man problemlos im englischen Kanal baden konnte. Auch wenn das otografieren absolut kein Schwerpunkt des Urlaubs war, hatte ich doch zumindest die kleine Ausrüstung dabei und drückte ein paar Mal auf den Auslöser.


Herbst an der Isen

Hier ein paar Fotos aus der unmittelbaren Umgebung im Herbst. Ich bin zwar nicht richtig dazugekommen, dieses Jahr die Herbstfärbung auszunutzen, aber ein paar kleine Spaziergänge gab es doch.


Kurztrip nach Österreich

Anfang November verbrachten wir ein paar kurze Tage zum Entspannen in Saalfelden, Österreich. Eigentlich hatten wir mit nasskaltem Wetter gerechnet, bei dem man lieber in der Sauna bleibt. Stattdessen wehte ein fast schon unheimlich warmer Fönwind über die Alpen, der uns eine herrliche Aussicht auf noch bunt gefärbte Berge und Temperaturen bis 24 Grad bescherte. Ganz unerwartet hatte ich dort in der Nähe auch noch die Möglichkeit, einige nicht allzu scheue Gämsen zu fotografieren.


Vielfalt der Insekten

Natürlich war ich auch diesen Sommer öfters auf der „Jagd“ nach Insekten. Der Vorteil dieser Tiergruppe ist, dass man hierfür nicht weit fahren braucht, seltsame bis monsterhafte Gestalten findet man zur Not auch im eigenen kleinen Garten. Dabei fällt mir auf, dass ich in letzter Zeit versuche, immer kleinere Exemplare vernünftig auf den Chip zu bekommen. Einige der unten gezeigten Motive (z.B. Schmuckzikade, Biene, Kopf der Schwebfliege) waren deutlich kleiner als 1 cm! Da muss schon alles passen (keine Flucht und Bewegung des Tiers, kein Windhauch, genügend Beleuchtung etc.), damit einigermaßen brauchbare Fotos rauskommen, der Ausschuss ist dabei riesig! Wenn es dann aber mal klappt, sieht man Details, die man mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennen könnte. Das fasziniert mich, auch wenn viele der Protagonisten wohl nicht wirklich als „schön“ bezeichnet werden können…


Am Morgen im Schönramer Moor unterwegs

Während eines kurzen Camping-Aufenthalts Mitte August am Waginger See mit der Familie schaffte ich es zweimal, in der Früh „abzuhauen“ und das schöne Schönramer Moor südlich des Waginger Sees zu besuchen. Früher war ich hier öfters unterwegs – von Dorfen aus ist es jetzt allerdings etwas abgelegen. Die Heideblüte in Kombination mit dem Sonnenaufgang war fast kitschig und der Sonnentau bildete große Teppiche…


Jungstörche

Vor einiger Zeit hatte ich über das Storchenpaar berichtet, das sich in Dorfen angesiedelt hat. Wohl auch aufgrund des guten Wetters haben sie dieses Jahr sehr erfolgreich gebrütet und 4 Junge großziehen können. Mittlerweile haben sie wohl endgültig das Nest verlassen, vorher haben die vier aber noch jede Menge Flugübungen absolviert.


Blutmond-Versuche

Natürlich wollte ich, wie wahrscheinlich jeder Fotograf, auch ein paar spektakuläre Bilder vom „Blutmond“ während der Mondfinsternis machen. Ich hatte mir so vorgestellt, einen riesigen roten aufgehenden Mond vor der Kulisse des Chiemsees, der Fraueninsel und der Chiemgauer Alpen schießen zu können. Naja, das Ganze ist dann doch etwas enttäuschend verlaufen. Erstens war zwar wahrscheinlich in ganz Deutschland der Himmel total klar AUSSER an den Alpen, wo am frühen Abend Gewitterstimmung herrschte, so dass der Mond dort nicht bei Aufgang, sondern erst dann sichtbar wurde, als er über die Wolken stieg. Zweitens war er ja dann noch nicht ganz in den Kernschatten getreten, wodurch er nicht wirklich rot aufging. Und drittens war er dann, als es dunkel war und er im Kernschatten war, dann doch SEHR dunkel. Ich hab jetzt wahrscheinlich keine ganz schlechte Ausrüstung, aber das war von der Dunkelheit her an der absoluten Grenze dessen, was einigermaßene Bilder hergibt. Dabei darf man nicht unterschätzen, wie schnell der Mond am Himmel unterwegs ist. Mehr als zwei Sekunden Belichtungszeit und das Ganze wird unscharf. Also mussten die ISO-Werte bis zum Anschlag hochgedreht werden (ich habe kein Stativ mit Nachführfunktion!), was sich deutlich in der Bildqualität niederschlug. Hier meine Versuche, mit denen ich allerdings nicht sehr zufrieden bin.


Noch ein paar Winzlinge kurz vor dem Urlaub

Bei dem anhaltend schönen Wetter der letzten Wochen hab ich es auch paarmal früh morgens aus den Federn geschafft, um ein paar Insekten und Spinnen „einzufangen“. Besonders freut mich dabei, dass ich es erstmals geschafft habe, den „Nagelfleck-Falter“ zu erwischen, einen Nachtschmetterling, der allerdings tagaktiv ist und den man im zeitigen Frühjahr normal nur pfeilschnell durch die gerade grün gewordenen Wälder an einem vorbeizischen sieht. Außerdem scheint dieses Jahr ein ganz gutes für Maikäfer zu sein. Den Anfang des Jahrhunderts eingeschleppte und mittlerweile überall massenhaft verbreitete Asiatische Marienkäfer hab ich dagegen nur mit gemischten Gefühlen abgelichtet…


Kirschblüte

Den letzten Sonntag hab ich ein paar freie Minuten dazu genutzt, ein bisschen mit den Blüten am Kirschbaum in unserem Garten „herumzuspielen“. Der Baum ist gerade erst aufgeblüht. In den letzten Jahren war ich immer zu spät dran, da ein Regenschauer oder windiger Tag reicht, damit das Schauspiel sein Ende hat.


Frühlingzeit – Amphibienzeit!

Ein paar Mal habe ich mich dieses Jahr schon aufgemacht, ein paar Amphibien zu erwischen. Durch den späten Frost ging bei uns die Amphibienzeit erst spät los – die wenigen Regennächte haben aber dann wohl alle genutzt!


Einige extremere Makros

Momentan experimentiere ich gelegentlich mit ein paar stärkeren Makroaufnahmen – Aufnahmemaßstäbe von 1:1 bis ca. 3:1. Es ist faszinierend, was man da alles sehen kann, was mit bloßem Auge kaum mehr zu erkennen ist. Das Fotografieren ist da allerdings schon SEHR fummelig! Trotzdem könnte das etwas sein, was ich in Zukunft öfters machen werde.


Neusiedler in Dorfen

Seit ein paar Jahren hat sich ein Paar Weißstörche in Dorfen auf einem Kamin angesiedelt. Es müssen wohl unerfahrene Störche gewesen sein, denn in den ersten Jahren hatten sie keine Bruterfolg. Letztes Jahr kamen erstmals Junge hoch, und auch dieses Jahr sind sie schon wieder aktiv. Allerdings habe ich gehört, dass dieses Jahr das Weibchen ein anderes ist. Jetzt bin ich endlich mal dazugekommen, ein paar Fotos von den Störchen zu machen.


Warum?

Ich habe hier schon mal Fotos von einer prächtigen Weide aus den Wiesen bei Dorfen gezeigt. Anbei nochmal das Bild, eine Nachtaufnahme bei unter 10 Grad Minus mit toller Reifbildung. Diesen Baum gibt es seit kurzem nicht mehr!  Bei einem starken Sturm brach letztes Jahr ein Hauptast ab, so dass er eh etwas von seiner Wirkung eingebüßt hatte. Jetzt meinte aber der Bauer wohl, dass der Baum ihn stört. Über drei Ecken hab ich erfahren, dass er gegenüber Passanten geäußert haben soll, dass der Baum krank ist und deswegen weg muss. Das ist aus meiner Sicht Blödsinn, der Baum war „kerngesund“. Es ist eine Schande, dass hier der Bauer bei einem so landschaftsprägenden Element machen kann, was er will…


Gesammelte Winterbilder

Der Winter 2017 /2018 (wenn man ihn denn so nennen will) war für mich einer der dunkelsten, an die ich mich zurückerinnern kann. Kaum Sonne, dafür ständig trübes Wetter. Schnee gab es kurz im Dezember, dann aber erst Ende Februar und Anfang März wieder für eine kurze Zeit. Da kam bei mir teilweise auch wenig Lust auf, mit dem Fotoapparat auf Pirsch zu gehen. Ein paar Bilder sind über die Monate aber doch zustandegekommen. Allerdings sieht man der Auswahl vielleicht auch an, dass es nicht die farbenfreudigste Jahreszeit war… Und jetzt freue ich mich auf den Frühling!


„Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ (frei nach dem russischen Komponisten Modest Mussorgsky)

Ein verlängertes Wochenende Anfang März 2018 im Bayrischen Wald mit der Familie hab ich dazu genutzt, wieder mal den Lusen zu besuchen. Mittlerweile ist er fast mein Lieblings“hügel“ geworden: tolle Aussicht, großartige Landschaftsdetails im Vordergrund (gelbgrüne Granitblöcke, die durch Borkenkäfer abgestorbenen „Baumgerippe“, windgebäugte lebende Bäume, im Winter tolle Eisgebilde), schnell wechselnde Wetterverhältnisse und letztendlich ein kurzer Aufstieg. Durch unruhige Kinder noch früher als geplant aus dem Bett getrieben, war ich schon weit vor Sonnenaufgang am Gipfel – und habe es nicht bereut! Genau diese Stimmung muss Mussorgsky gemeint haben, als er sein Stück komponierte, das ich jedem empfehlen kann… Und das Schönste: selbst als ich schon bei Tage wieder am Parkplatz ankam, war meins das einzige Auto – ein ganzer Berg nur für mich allein!


Ein paar Bilder vom Chiemsee

Leider bin ich nicht mehr sehr oft in meiner Heimat – aber wenn, dann muss ein Besuch am Chiemsee sein, entweder zum Vogelbeobachten oder zum Fotografieren. Man beachte vor allem das Wetter in diesem Januar: es lädt anscheinend einige Leute zum Baden ein!!!


Skitour auf die Kampenwand (oder auch: Winter, just for one day)

Am 28. Dezember 2017 schneite es in Südbayern ziemlich stark. Noch dazu war für den 29. dann sonniges, kaltes Winterwetter angesagt, etwas, das wir diesen Winter überhaupt noch nicht hatten. Das durfte ich mir nicht entgehen lassen und machte mit meinem Bruder eine Skitour auf die Kampenwand. Schnee, Sonne und Ausblick waren fantastisch! Am nächsten Tag war der Spuk dann auch schon wieder vorbei – bei milden Temperaturen und Regen wusch es die weiße Pracht zumindest im Tal wieder komplett weg…