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Über mich

Schön, dass Ihr Euch für mich und meine Fotografie interessiert!IMG_0144

Mein Name ist Stefan Masur. Zur Fotografie kam ich über die Vogelbeobachtung, die ich bereits vor über 30 Jahren im Alter von 12 Jahren begann. Mehr und mehr wollte ich das, was ich in der Natur bis dahin durchs Fernglas oder Spektiv „nur“ sah, auch dauerhaft festhalten.

Während ich allerdings zu analogen Zeiten den Fotoapparat vorwiegend auf Reisen aus dem Schrank holte, änderte sich dies mit der Anschaffung meiner ersten Digitalkamera in 2006 zusehends. Sicher spielte einerseits die Möglichkeit eine Rolle, nahezu unbegrenzt ohne große Mehrkosten Fotos machen zu können. Entscheidender war aber für mich, dass mir die direkte Kontrollmöglichkeit in der digitalen Fotografie bessere Chancen bot, aus meinen Fehlern spontan zu lernen (wer hat sich früher schon relevante Kameraeinstellungen aufgeschrieben, um die entwickelten Bilder Wochen später analysieren zu können). Und so zog ich immer öfter auch zu Hause mit Fernglas UND Fotoausrüstung los, was bei einer langsam aber stetig wachsenden Ausrüstung zu einer echten Gewichtsbelastung wurde!

Heute blicke ich mit Wehmut auf meine früheren Urlaube – und die damit verbundenen Motivchancen – zurück (u.a. USA, Thailand, Borneo, Südafrika, Peru, Costa Rica), welche aufgrund der doch sehr rudimentären Ausrüstung kaum zu Ergebnissen führten, die unter heutigen Qualitätsansprüchen vorzeigbar sind!

Ich versuche mit meinen Bildern ein möglichst breites Spektrum der Naturfotografie abzudecken. Ich staune zwar, was für großartige Bilder manche Fotografen unter teilweise großem technischem und zeitlichem Aufwand in Spezial- und Randgebieten der Naturfotografie machen. Ich glaube aber, dass mich die damit zwangsläufig einhergehende Beschränkung in der Motivvielfalt auf Dauer langweilen würde.

Abgesehen davon fehlt mir für gewisse Gebiete der Fotografie einfach (noch) die passende Ausrüstung, so zum Beispiel die „ganz lange Tüte“, die in unseren Breiten ernsthafte Wildtierfotografie erst erlauben würde. Mir widerstrebt die heute sicher weit verbreitete „Ausschnittfotografie“: einfach mal auf noch so entfernte Objekte, möglichst mittig, draufhalten und danach das Motiv bis zur formatfüllenden Größe oder zum ansprechenden Ausschnitt auszuschneiden, nach dem Motto: fürs Internet wird es schon reichen. Als Dokumentation mag das okay sein, ehrliche Fotografie ist für mich etwas anderes. Was mich aber auf alle Fälle immer fasziniert, sind grafische bzw. strukturelle Motive, die den Betrachter zunächst stutzen lassen, was auf dem Foto eigentlich zu sehen ist. Und die kann man mit jeder Objektivlänge einfangen…

Als Vollzeitbeschäftigter, Familienvater und Mensch mit weiteren Interessen bleibt nicht unbegrenzt Zeit für die Fotografie. Freiräume kann ich mir am ehesten am Wochenende früh morgens schaffen, wenn die Familie noch schläft. Noch seltener herrschen genau zu diesen „Frei“zeiten dann auch noch ideale Fotobedingungen, so dass ich mir selbst nicht den Anspruch setzen kann, immer optimale Ergebnisse oder eine „Vollständigkeit“ in der Motivauswahl zu erzielen. Ich versuche aber jederzeit, aus den gegebenen Bedingungen das nach meiner Wahrnehmung Beste herauszuholden und mich dadurch zu verbessern. Und natürlich bleiben noch viele, viele Wunschmotive!

Noch wichtiger als ständig neue gute Fotos zu machen, war es für mich, von Anfang an und konstant daran zu arbeiten, das eigene Archiv durch konsequentes Aussortieren zu verbessern. Gute Bilder von jenen zu unterscheiden, die in tollen Situationen entstanden sind, was das Ergebnis aber nicht wiedergibt, muss geübt werden. Noch schwieriger ist es, sich zu überwinden, letztere dann auch endgültig (!) zu löschen. Die höchste Kunst ist es, diese oft ermüdende Tätigkeit über Jahre hinweg durchzuhalten… Manch ein Bekannter, der sicher viele tolle Bilder gemacht hat, hat irgendwann das Interesse verloren, möglicherweise weil die Masse an Bildern zu groß wurde, um einen Überblick zu behalten, um die wirklich guten darunter auch zu finden und sich an diesen erfreuen zu können. Oder um irgenwann genügend Fotos zu haben, die eine eigene Internetseite einigermaßen sinnvoll füllen können…!